
Es ist heiss, heiss, heiss. Daher mussten wir diesen Monat die Fischerei auf die frühen Morgen- oder Abendstunden beschränken. Nichtsdestotrotz läufts auf Egli. Und was man da so alles erlebt…
Beispielsweise waren wir unter der Schleuse, als wir einen anderen Fischer trafen, welcher gerade einen Wahnsinnsdrill hatte. Die Rute tief ins Wasser gebogen versuchte er dort seinen Fisch zu landen. Da er kein Netz zur Hand hatte haben wir selbstverständlich unsere Hilfe angeboten. Der Fang: ein schöner 85cm Hecht.
Ein weiteres persönliches Highlight war zusammen mit Franz angeln zu gehen. Das bedeute nämlich Köder testen. Dieses Mal testen wir auf der feinen Rute den Hazedong von Megabass mit einem Fünf-Gramm Jigkopf und den O.S.P Tiny Blitz. Auf den Jig hatten wir etliche Bisse, jedoch blieben die kleinen Egli nicht so gut hangen. Auf den Crankbait gab es zwar weniger Bisse aber dafür blieben alle Egli hangen am hinteren Drilling. Zu sagen ist auch, dass wir darauf keine Egli unter 20cm hatten.
Zum Schluss kam dann noch dieser schöne 45er Alet, welche den Abend noch Abrundete

Nach über einem halben Jahr Vorbereitung war es im Juni endlich wieder soweit, wir durften unser jährliches Fischerfest durchführen. In diesem Jahr haben wir uns für Zander entschieden. Da am Samstag alle noch schnell vor dem Fussballspiel Schweiz gegen Katar schnell lecker Fisch essen wollten und uns da neben einer Fritteuse unbedingt auch noch die Kasse aussteigen musste, kamen wir an den Anschlag. Die Leute mussten teils lange auf ihren Fisch warten.
Das Warten hat sich jedoch gelohnt, denn der Fisch war einsame Spitze. Wahlweise mit Brot oder mit Kartoffeln wurden schlussendlich alle satt. Am Sonntag konnten wir unseren Ablauf in der Küche soweit optimieren, dass wir die ausgefallene Fritteuse kompensieren konnten.
An dieser Stelle noch einmal ein grosses Dankeschön an alle Helfer und Helferinnen, welche dieses Fest ermöglicht haben. Ein ebenso grosses Dankeschön an unsere Gäste, welche geduldig auf ihr Essen gewartet haben und nächstes Jahr hoffentlich wieder zu Besuch kommen.
Es wurde im Juni aber selbstverständlich nicht nur gearbeitet sondern auch geangelt. Zwar haben wir beim Vereinsangeln leider keinen Wels gezogen, dafür hat Elijah noch hurti zwei Egli gefangen und so mussten wir nicht mit einem Nuller nach Hause. Das Welsfischen war nichtsdestotrotz ein gelungener Abend mit leckerer Grillade und toller Gemeinschaft. Und eigentlich reicht das ja auch.
Hier findet ihr die Bilder des Fischerfests:

Das Leben kehrt zurück in die Aare
Diesen Monat stand das halbjährliche Hüttenputzen auf dem Programm – an einem, zugegeben, für diese Jahreszeit selbst nach unserem Massstab sehr nebligen Vormittag.
Das heisst, der Nebel war nur zu Beginn präsent und verzog sich dann pünktlich zum z’Nüni. So konnten wir bei schönstem Wetter die anfallenden Unterhaltsarbeiten erledigen, was dank der zahlreichen Helfer wie immer rasch über die Bühne ging.
Zum Abschluss gab es eine leckere Grillade von Grillmeister Üelu. An dieser Stelle noch einmal ein grosses Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben.
Und angeltechnisch? Wie im Titel erwähnt, kehrt das Leben wieder in die Aare zurück. Der eine oder andere Hecht wurde bereits gefangen, und auch die ersten Egli lassen sich wieder blicken. Schönes Wetter, beisshungrige Fische – der Sommer kann kommen!
Petri Heil!

Im April durften wir für unsere Mitglieder einen dreiteiligen Fliegenfischerkurs durchführen. Die beiden Vereinsmitglieder Franco und Mario – zusammen kommen sie auf 90 Jahre Fliegenerfahrung – haben nicht nur ihr Wissen, sondern vielmehr auch ihre Leidenschaft für diese hohe Kunst des Angelns weitergegeben.
Am ersten Abend wurde es auch gleich praktisch. Nach einer kurzen Einführung in das Thema Fliegenfischen im Allgemeinen vertieften wir an diesem Abend das Fliegenbinden. Mit Bindestöcken und Leselampen konnten wir unsere erste Fliege binden. Unter den kritischen Augen von Mario lernten wir worauf es ankommt, und welche Fehler man eben zu gerne macht beim Umgang mit den diversen natürlichen Bindematerialien.
Der zweite Abend war dann sehr theoretisch. Thema: Materialwahl. Ja es gibt viel zu wissen und viel zu beachten, will man in dieser Disziplin zum Erfolg gelangen. Geduldig haben wir das Wissen aufgesaugt und ebenso geduldig haben die beiden Instruktoren ihr Wissen mit uns geteilt.
Der dritte Abend war dann wieder praktisch. Wattstiefel montieren und los geht’s. Das heisst, doch noch nicht. Denn das Werfen muss natürlich auch noch geübt werden. So standen wir zu Beginn eben nicht im Wasser, sondern am Wegrand und bewarfen unsere Blumenwiese. Nicht zu schnell nicht zu langsam, die Schnur muss oben bleiben und darf keine Knallgeräusche machen. Nachdem wir das alle einigermassen im Griff hatten, durften wir endlich die Stiefel anziehen und im Wasser weiterüben. Rollwurf und Mending inklusive. Das Wetter war ebenfalls auf unserer Seite, was das Erlebnis abrundete.
Ein grosses Dankeschön an die beiden Instruktoren, Mario und Franco, welche enorm viel Zeit in die Kursvorbereitungen gesteckt haben und ihr Wissen und Erfahrung mit uns geteilt haben.

Am 16. März konnten wir bei kaltem aber einigermassen stabilen Wetter die Forellensaison einläuten. Mänu, Franco und Ueli waren die ersten bei der Fischerhütte. Aber leider nicht zum Angeln sondern um unsere leckere Erbssuppe zu kochen.
Fäbu und René waren ebenfalls früh unterwegs. Die beiden Fischereiaufseher waren auf der Aare unterwegs und haben dabei 42 Fischer auf 19 Booten kontrolliert. Es ist schön zu hören, dass sie dabei keine Verstösse gegen das Fischereireglement feststellen mussten. Von diesen Fischern wurden beim Stand der Kontrolle sechs stattliche Forellen gefangen.
Und für uns als Verein war der Event einmal mehr ein Erfolg. So haben wir über 50 Liter Suppe geschöpft, 45 Gnagi und 40 Paar Schweinswürstli verkauft. Die Fischerhütte war voll und die Stimmung gut.
Vielen Dank an alle Helfer und Helferinnen, die bei der Forelleneröffnung mitgearbeitet haben.
Hier findet ihr noch weitere Bilder:
