Forelleneröffnung am 16. März

Am 16. März konnten wir bei kaltem aber einigermassen stabilen Wetter die Forellensaison einläuten. Mänu, Franco und Ueli waren die ersten bei der Fischerhütte. Aber leider nicht zum Angeln sondern um unsere leckere Erbssuppe zu kochen. 

Fäbu und René waren ebenfalls früh unterwegs. Die beiden Fischereiaufseher waren auf der Aare unterwegs und haben dabei 42 Fischer auf 19 Booten kontrolliert. Es ist schön zu hören, dass sie dabei keine Verstösse gegen das Fischereireglement feststellen mussten. Von diesen Fischern wurden beim Stand der Kontrolle sechs stattliche Forellen gefangen.

Und für uns als Verein war der Event einmal mehr ein Erfolg. So haben wir über 50 Liter Suppe geschöpft, 45 Gnagi und 40 Paar Schweinswürstli verkauft. Die Fischerhütte war voll und die Stimmung gut.

Vielen Dank an alle Helfer und Helferinnen, die bei der Forelleneröffnung mitgearbeitet haben.


Hier findet ihr noch weitere Bilder:



Der Fliegenfischerkurs

Im April durften wir für unsere Mitglieder einen dreiteiligen Fliegenfischerkurs durchführen. Die beiden Vereinsmitglieder Franco und Mario – zusammen kommen sie auf 90 Jahre Fliegenerfahrung – haben nicht nur ihr Wissen, sondern vielmehr auch ihre Leidenschaft für diese hohe Kunst des Angelns weitergegeben.


Am ersten Abend wurde es auch gleich praktisch. Nach einer kurzen Einführung in das Thema Fliegenfischen im Allgemeinen vertieften wir an diesem Abend das Fliegenbinden. Mit Bindestöcken und Leselampen konnten wir unsere erste Fliege binden. Unter den kritischen Augen von Mario lernten wir worauf es ankommt, und welche Fehler man eben zu gerne macht beim Umgang mit den diversen natürlichen Bindematerialien.


Der zweite Abend war dann sehr theoretisch. Thema: Materialwahl. Ja es gibt viel zu wissen und viel zu beachten, will man in dieser Disziplin zum Erfolg gelangen. Geduldig haben wir das Wissen aufgesaugt und ebenso geduldig haben die beiden Instruktoren ihr Wissen mit uns geteilt. 


Der dritte Abend war dann wieder praktisch. Wattstiefel montieren und los geht’s. Das heisst, doch noch nicht. Denn das Werfen muss natürlich auch noch geübt werden. So standen wir zu Beginn eben nicht im Wasser, sondern am Wegrand und bewarfen unsere Blumenwiese. Nicht zu schnell nicht zu langsam, die Schnur muss oben bleiben und darf keine Knallgeräusche machen. Nachdem wir das alle einigermassen im Griff hatten, durften wir endlich die Stiefel anziehen und im Wasser weiterüben. Rollwurf und Mending inklusive. Das Wetter war ebenfalls auf unserer Seite, was das Erlebnis abrundete.


Ein grosses Dankeschön an die beiden Instruktoren, Mario und Franco, welche enorm viel Zeit in die Kursvorbereitungen gesteckt haben und ihr Wissen und Erfahrung mit uns geteilt haben.